Holzbrikett

  • Egal ob Hartholz oder Nadelholz – der Pressdruck bestimmt die Qualität
  • Unser Tipp: Lange Stücke vor dem Einlegen kürzen
  • Vorteil von Holzbriketts: Lagerung im Haus möglich, stapelbar und trocken

Holzbriketts sind eine überaus sinnvolle Alternative zu Scheitholz. Wer keinen Platz oder keine Gelegenheit für die überdachte Lagerung draußen hat oder wem einfach die Lust zum Holzmachen fehlt, der muss nicht auf die behagliche Ofenwärme verzichten. Holzbriketts kann man wunderbar im Keller oder in der Garage lagern. Sie sind völlig trocken und stapelbar und bedürfen keinerlei Durchlüftung. Ob Hartholz- oder Nadelholzbrikett, der Heizwert ist immer nahezu gleich. Kleber ist da übrigens nicht drin, die Blöcke haften durch das sich bei der Pressung kurz verflüssigende Lignin im Holz. Die Erfahrung zeigt, dass sich runde Stangenbriketts beim Anbrennen reichlich ausdehnen. Zum Schutz der Brennkammerauskleidung sollten diese ggf. entsprechend kürzer gebrochen werden. Billige Holzbriketts sind oft mit Pappe gestreckt, heizen dann nicht so gut und haben nach meiner Erfahrung einen vergleichsweise hohen Ascheanteil.

Generell bildet sich bei der abgeregelten Verglühung von Holzbriketts keine Holzkohle, was das Wiederentzünden durch zu spätes Nachlegen etwas erschwert. Bei der pyrolytischen Entstehung von Holzkohle wird die ursprüngliche Faserstruktur des Holzes in eine kristalline Struktur umgewandelt. Deshalb ist Holzkohle immer irgendwie eckig und klimpert helltönend beim Umschütten. Da Holzbrikett aus Sägemehl bestehen, ist keine umwandelbare Faserstruktur vorhanden. Man nennt das einen homogenen Brennstoff. Die Asche der Holzbriketts verschlackt im Vergleich zur Asche von Stückholz so gut wie gar nicht. Deshalb ist hier eine häufigere Entsorgung nötig. Gleichsam gilt aber dennoch, dass eine ausreichend dicke Grundschicht im Ofen vorhanden sein muss.

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